Leseecke


Meine Leidenschaft für Geschichten in gedruckter Form begann mit dem Augenblick, in dem ich die ersten Sätze selbst entziffern konnte. Schule war für mich schon im Kindergarten das Synonym für "Lesen lernen" und ich konnte es kaum erwarten, ganz ohne fremde Hilfe und wann immer es mir beliebte, in die Welt der Buchstaben einzutauchen. Entsprechend schnell lernte mein Gehirn Buchstaben-Haufen als Wörter und schließlich Sätze zu erkennen. Schon in der ersten Klasse wünschte ich mir, dass zu Weihnachten nur Bücher unterm Baum liegen und das sollte nicht nur viele Jahre so bleiben, sondern sich auch an Geburtstagen wiederholen. Bis heute liegt man bei mir mit einem Buch nie falsch - egal zu welcher Gelegenheit.

 

Mit acht hatte ich meinen eigenen Bibliotheken-Ausweis, mit dem ich mich durch ganze Regale voller Kinderliteratur arbeitete und dabei nie den Spaß, aber häufig die Zeit aus dem Blick verlor. Dass ich einmal Germanistik studieren würde, hat sich also schon in diesem zarten Alter angedeutet.

 

Heute lese ich im Schnitt jedes Jahr um die 25 Bücher verschiedenster Genres. Egal ob Psychothriller, Familiengeschichte, Biographie oder Liebesroman - ich kann mich von Harry Potter bis Shopaholic, von Thomas Mann bis Sebastian Fitzek für alles begeistern, was gut geschrieben ist und meine Fantasie beflügelt. Und weil ich fast genauso gern schreibe wie lese, will ich euch an dieser Stelle an einigen meiner Ausflüge in meine Leseecke teilhaben lassen und Inspiration für literarische Abenteuer geben. Tipps für mein Bücherregal nehme ich selbstverständlich auch gern entgegen!

 

Viel Spaß! 

 

Alle bisherigen Beiträge aus der Leseecke findet ihr hier


Vielfältige Essays zum Thema Feminismus - "Wenn Männer mir die Welt erklären"

Bei „Wenn Männer mir die Welt erklären“ handelt es sich um das zweite Buch, das ich im Rahmen der "Frauen-Lesechallenge" gelesen habe. Das Werk „Mehr Feminismus“ hat mir so gut gefallen und so viele Gedankengänge angestoßen, dass ich gleich mit dem Thema weitermachen wollte.  

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Keine Angst mehr vor Doppelausgaben: "Book Catalogue"

Meine Bibliothek habe ich jetzt im Smartphone: Dank einer Bücher-App weiß ich genau, was schon im Regal steht, welche Bücher ich weiterempfehlen würde und welches Exemplar gerade in fremden Händen weilt.

Foto mit Buch und Smartphone
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Der Weg der Gleichberechtigung ist noch lang: Adichies Aufruf "Mehr Feminismus"

Feminismus kam mir bisher immer etwas verstaubt und nicht mehr so richtig notwendig vor - bis ich mich im Rahmen der "Frauen-Lesechallenge" mehr mit dem Thema befasste und auf das Buch von Chimamanda Adichie traf. 

Buch-Cover zu "Mehr Feminismus!" von Chimamanda Ngozi Adiche
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"Lasse": Die dramatische Geschichte einer jungen Mutter

Der Debütroman von Verena Friederike Hasel ist keine leichte Kost. Obwohl es zeitweilig fast schmerzt, die Geschichte einer jungen Mutter und ihr Unbehagen mit der Welt bis hin zum Abgrund zu verfolgen, hat es die Autorin geschafft, mich an ihre Zeilen zu fesseln und bis über das Ende hinaus nicht loszulassen.

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Das Café am Rande der Welt - 128 magere Seiten über den Sinn des Lebens

"Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky ist ein vielseitig gelobtes Buch. Der Autor hält heute Vorträge, Seminare und Workshops zu einem glücklicheren und erfolgreicheren Leben. Als ich sein Werk erstmalig in den Händen hielt, begegnete ich dem Buch allerdings schon mit Skepsis: Ein so dünnes Buch über den Sinn des Lebens? Was kann da schon drin stehen? Die Aufmachung des Covers und die Illustrationen im Innenteil gefielen mir allerdings ganz gut und so beschloss ich, dem Buch eine Chance zu geben.

Buchcover Das Café am Rande der Welt
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