Für Pasta-Liebhaber: Ravioli mit Steinpilz-Käse-Füllung

Ich liebe Pasta - in allen Variationen! Ganz besonders gut schmecken natürlich selbstgemachte Nudeln. Da der Aufwand aber nicht zu unterschätzen ist, ist das nachfolgende Rezept eher etwas für besondere Gelegenheiten.

Um die Ravioli komplett zuzubereiten, solltet ihr etwa zwei Stunden einplanen. Das Gericht ist aber jede Minute Vorbereitungszeit wert!

 

Die Zutaten reichen für ca. drei Personen:

 

Nudelteig

  • 200 g Mehl (Typ 550)
  • 60 g Weizengrieß
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Salz
  • etwas Mehl zum Bearbeiten
  • ggf. ein paar Tropfen Olivenöl

Käse-Steinpilz-Füllung

  • 15 g getrocknete Steinpilze
  • 2 Scheiben altbackenes Ciabatta-Brot (anderes Brot/Brötchen geht auch)
  • 1 TL Olivenöl
  • 40 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Parmesan-Käse
  • 300 g Ziegenfrischkäse (mit oder ohne Kräuter, beides geht)
  • 1 Eigelb
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Eiweiß (zum Bestreichen)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 15 Oliven (schwarz und/oder grün)
  • 100 g Butter
Zuerst sollte man die Steinpilze mit kochendem Wasser aufgießen und einweichen lassen.
Für den Nudelteig Mehl, Grieß, Eier, Eigelb und Salz zuerst mit den Knethaken des Handrührers vermischen. Anschließend mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das Kneten braucht ein wenig Geduld, ähnlich wie bei Mürbeteig, bis ein glatter Teig entsteht. Sollte nach 10 Minuten der Teig immer noch zu trocken sein, kann man ein paar Tropfen Olivenöl hinzugeben. In Folie gewickelt sollte der Teig dann bei Zimmertemperatur etwa 45 Minuten ruhen.

In dieser Zeit könnt ihr euch der Füllung widmen: Dazu das altbackene Brot fein würfeln und zusammen mit den Pinienkernen in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl anrösten. Eine Zehe Knoblauch sowie die Steinpilze hacken und kurz mit anrösten. Die Mischung abkühlen lassen. 

 

Den Parmesan-Käse anschließend grob reiben und mit dem Ziegenfrischkäse verrühren. Die Brotmischung und das Eigelb unter die Käsecreme rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nach seiner Ruhepause sollte der Nudelteig nochmals ordentlich mit den Händen durchgeknetet und dann dünn ausgerollt werden. Das geht zwar auch mit dem Nudelholz, kostet aber einiges an Geduld und Muskelkraft. Einfacher ist es mit einer Nudelmaschine, mit der man den Teig nach und nach auf eine Stärke von "5" ausrollt. 

Dann geht es ans Ausstechen. Wer einen runden Ausstecher von 5 cm Durchmesser mit gewelltem Rand besitzt, ist perfekt ausgerüstet. Wir haben uns mit einem Weinglas in ähnlicher Größe beholfen. Auf die ausgestochenen Teilchen gebt ihr etwa 1 EL von der Käsemischung - nicht mehr, sonst wird es zu voll! Die Ränder anschließend mit etwas Eiweiß bestreichen und zusammenklappen. Um die gewellten Ränder nachzuarbeiten, drücken wir den Rand mit einer Gabel fest. 

Die Ravioli brauchen im siedenden Salzwasser mit etwas Öl etwa 6 Minuten. Dass der Teig gar ist, erkennt ihr daran, dass die Nudelteilchen langsam nach oben steigen. 

Nun geht es ans Finale: Eine weitere Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Den Rosmarin abspülen, trocken schütteln und Nadeln von den Zweigen streifen. Die Oliven werden geviertelt. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch, Rosmarin sowie Oliven dazugeben und kurz andünsten. Die Ravioli mit in die Pfanne geben und kurz schwenken.

 

 

Ihr könnt noch einige Pinienkerne extra anrösten und sie zusammen mit etwas Parmesan vor dem Servieren über die Ravioli geben. 

Lasst es euch schmecken!

 

 

 

Ich bin gespannt auf euer Feedback! Was sind eure liebsten Nudelrezepte?

 

 

Alle Rezepte aus der Küche findet ihr hier. 

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