Haustür


Die Reemtsma-Entführung aus der Sicht des Sohnes - Wir sind dann wohl die Angehörigen von Johann Scheerer

Johann Scheerer ist ein Neuling in der Literatur-Szene. Das erkennt man u. a. daran, dass die beiden Interview-Termine auf der Leipziger Buchmesse 2018 zwar gut besucht, aber nicht übermäßig voll sind, obwohl sein Erstlingswerk „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ auf Platz 19 der Spiegel Bestseller-Liste eingestiegen ist. Würde der 35-Jährige Musikproduzent aus Hamburg den Nachnamen seines Vaters tragen, hätten die Gespräche wohl noch mehr Menschen angezogen: Scheerer ist der Sohn von Publizist und Mäzen Jan Philipp Reemtsma, der 1996 Opfer einer Entführung wurde. Über diese 33 Tage berichtet der damals 13-Jährige erstaunlich offen in dem als Roman deklarierten Buch.

Buchcover "Mein Herz in zwei Welten" von Jojo Moyes
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Lou ist zurück! - Mein Herz in zwei Welten von Jojo Moyes

Bei meiner Leidenschaft für Krimis und Thriller brauche ich zwischendurch auch mal leichte Lektüre fürs Herz. Die Romane von Jojo Moyes gehören für mich in diese Kategorie. Schon die beiden Vorgänger „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Ein ganz neues Leben“ haben mir kleine Tränen und herzhaftes Lachen beschert. Daher habe ich mich sehr gefreut als der dritte Teil der Geschichte über Louisa Clark endlich in den Regalen der Buchhändler stand. Findet Lou nach Wills Tod endlich ihr Glück?

Buchcover "Mein Herz in zwei Welten" von Jojo Moyes
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Was ist Gerechtigkeit? - Die Vergessenen von Ellen Sandberg

Dieses Buch ist mir schon mehrfach in meinem Instagram-Feed begegnet und aufgefallen. Als ich es in der Buchhandlung meines Vertrauens unter den Empfehlungen der Woche fand, musste ich einfach zugreifen. Die Geschichte, die aus drei Perspektiven erzählt wird und Ereignisse aus dem 2. Weltkrieg mit einem aktuellen Plot kombiniert, konnte mich nicht auf Anhieb begeistern, dafür aber umso nachhaltiger.

Buchcover "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde
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Die Natur lässt sich nicht zähmen - Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Vom Bienensterben hat wohl jeder schon einmal gehört. Bisher habe ich diese Nachrichten nur mit einem Auge und Ohr verfolgt und mich nicht weiter darum gekümmert – bis ich Maja Lundes „Die Geschichte der Bienen“ gelesen habe. Sie zeigt mitreißend auf, welche ernsten Folgen es für die Menschheit hat, wenn wir nicht endlich lernen, mehr auf die Natur und ihre Geschöpfe Rücksicht zu nehmen, statt ständig auf Gewinnmaximierung zu schielen.

Buchcover "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde
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Eine Seefahrt, die ist lustig… - Teil 2

Neben dem Essen, mit dem man zugegebenermaßen viel Zeit auf einem Schiff verbringen kann, macht den Reiz des Urlaubserlebnisses auf See natürlich auch aus, dass man abends an einem Hafen ablegt und morgens in einem anderen Land erwacht. Keine andere Art des Urlaubs schafft es so entspannt Eindrücke aus vielen Städten zu vermitteln. Aber auch an Seetagen kommt an Bord keine Langeweile auf.

Tui Mein Schiff 3
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Gesellschaft ohne Leidenschaft – Juli Zehs „Leere Herzen“

Wie lebt es sich in einem Deutschland 2025, in dem die „besorgten Bürger“ die Regierung stellen und demokratische Werte nur noch eine blasse Erinnerung vergangener Tage sind? Wie sieht eine Gesellschaft aus, die Politik hinnimmt wie das Wetter: Es findet statt, egal ob man dabei zusieht oder nicht. Sich darüber aufzuregen hat schon lange keinen Zweck mehr, wie es Britta, Protagonistin in Juli Zehs neustem Roman „Leere Herzen“ formulieren würde. Die Autorin entwirft eine Zukunftsvision, die aktuelle Geschehnisse weiter denkt und damit beängstigend möglich erscheint.

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Eine Seefahrt, die ist lustig… - Teil 1

Wenn ich eines richtig entspannend finde, dann aufs Meer zu schauen (auch wenn ich die Berge gleichermaßen liebe, aber das ist eine andere Geschichte). Sehnsüchtig habe ich in Hamburg schon so einige Kreuzfahrtschiffe ein- und auslaufen sehen und wäre am liebsten sofort mit an Bord gegangen. Meine Ängste, seekrank zu werden, meine bessere Hälfte, die von einer Seereise nicht halb so angetan war wie ich und zugegebenermaßen auch die zum Teil nicht gerade Schnäppchen-verdächtigen Preise der Reedereien hatten mich bisher davon abgehalten, so einen Feriendampfer zu besteigen.

Meiner Mama, die auch die Reiselust packte und einem guten Angebot hatte ich es zu verdanken, dass ich letztes Jahr dann doch in See gestochen bin – und schon eines vorab: Ich würde es immer wieder tun!!

Foto Tui Mein Schiff 3
Foto: TUI Cruises GmbH Hamburg
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